Das Buch

Trau dich.Vom Zuschauen ins Machen.

Wie Arbeiten mit KI wirklich aussieht.

Jetzt erhältlich auf Amazon Leseprobe lesen

Lieber sofort lesen? Als Kindle für 9,99 €, in Kindle Unlimited enthalten.

Taschenbuch und Kindle, ab sofort auf Amazon

144 Seiten Paperback, 148 x 210 mm 19,90 € ISBN 978-3-200-11450-0

Worum es geht

Ich kenne Fünfzigjährige, die morgens als Erstes einen Prompt tippen. Und Fünfundzwanzigjährige, die das Ding nur aufmachen, wenn der Chef es verlangt.

Martin Krenn ist kein Programmierer. Als die Maschine kam, hat er trotzdem getan, was die meisten nicht tun: angefangen.

Vierhundert Produkttexte in einer Nacht. Eine Idee, 32 Minuten später ein fertiger Bauvorschlag. Ein Dreizehnjähriger mit einem eigenen Spiel am Küchentisch. Und die Fehler dazwischen. So sieht Arbeiten mit KI wirklich aus.

Kein Handbuch, keine Prompts zum Nachtippen. Beobachtungen aus einer Firma mit vierzig Leuten und einem Zuhause, in dem ein Assistent den Familienurlaub plant.

Martin Krenn auf einer Treppe, tippt etwas in sein Telefon.

Du musst nicht technisch sein. Du musst bereit sein.

Für wen

Der Abteilungsleiter mit fünfzig, der es seinen Leuten erklären muss.

Er soll etwas vertreten, das ihm selbst noch niemand in Ruhe erklärt hat.

Die Berufseinsteigerin, die wissen will, was sie können muss.

Ihr Berufsbild verändert sich, bevor sie es ganz kennengelernt hat.

Alle dazwischen, die es dreimal probiert und wieder zugemacht haben.

Nicht aus Desinteresse. Es hat nicht funktioniert, und keiner hat gesagt, warum.

Gleich für ein ganzes Team? Ab zehn Exemplaren gibt es feste Staffelpreise.

Drei Momente

Zwei aus der Firma, einer von zu Hause.

> vierhundert produkttexte, eine nacht

Im Webshop

Texte, die vorher wochenlang liegen geblieben sind, waren an einem Abend fertig. Nicht schneller getippt, anders gearbeitet.

> eine idee, 32 minuten später gebaut

Im Projekt

Aus einer Idee wurde ein fertiger Bauvorschlag, bevor die Besprechung dazu angesetzt war. Brauchbar, nicht perfekt.

> urlaub mit der familie geplant

Am Küchentisch

Ein Assistent plant die Reise, ein Dreizehnjähriger baut sein eigenes Spiel. Das Büro ist nicht der einzige Ort, an dem sich Arbeit verändert.

Leseprobe

Leseprobe, Vorwort, Seite 4
VorwortSeite 4
Leseprobe, Vorwort, Seite 5
VorwortSeite 5
Leseprobe, Vorwort, Seite 6
VorwortSeite 6
Leseprobe, Vorwort, Seite 7
VorwortSeite 7
Leseprobe, Akt 1, Seite 8
Akt 1Seite 8
Leseprobe, Kapitel 1, Seite 9
Kapitel 1Seite 9
Leseprobe, Kapitel 1, Seite 10
Kapitel 1Seite 10
Leseprobe, aus Kapitel 3, Seite 26
aus Kapitel 3Seite 26
1 von 8

Seite antippen, dann wird sie groß. Dort lässt sich genauso weiterwischen.

Die acht Seiten als Text

Vorwort, Seite 4

Ein Reel, das eine Zeit lang auf Social Media herumging. Zwei schreien ihr Erfolgsrezept in die Kamera:

„Hello ChatGPT. How to be rich? Very rich overnight. Give me 10 ideas. 50 ideas. Zero investment. No risk. No risk. No risk. No hard work. No hard work. Saturday, Sunday off. World tour included. Shark Tank friendly ideas. Best ideas. No hurry. Take your time. Deep research. Deep research. Go!“

Vorwort, Seite 5

Ein Rezept, wie du ohne Arbeit schnell reich wirst. Solche Rezepte gibt es nicht. Normalerweise steckt dahinter ein Schneeballsystem oder einer, der dir am Ende einen Kurs verkauft. Hier steckt dahinter nur ein Prompt, ein paar Sätze, die einer in ein Eingabefeld tippt. Ich habe gelacht. Dann fiel mir auf, warum der Clip funktioniert. Er übertreibt nur, was viele wirklich glauben.

Der Witz ist nämlich nicht der Knopf. Den Deep-Research-Knopf gibt es, und er tut erstaunliche Dinge. Er durchsucht ein paar hundert Webseiten, liest sie, vergleicht sie und legt dir nach einer halben Stunde einen fertigen Bericht hin, seitenlang, mit Quellenangaben. 2023 war das undenkbar. Der Witz ist das zero effort. Die Maschine senkt den Aufwand brutal, auf null senkt sie ihn nicht.

Von diesem Teil handelt dieses Buch.

Ich war Torwart. Zwei Jahre Profi, und noch während ich spielte, fing ich an, online Torwarthandschuhe zu verkaufen. Ein Vierteljahrhundert E-Commerce ist daraus geworden. Im Tor stehst du hinten und siehst als Einziger das ganze Spiel. Du dirigierst die Abwehr, stellst die Mauer, schiebst deine Leute zurecht, bevor der Ball überhaupt kommt. Halten musst du ihn nur, wenn das alles nicht gereicht hat. Genau so arbeite ich heute, nur heißen meine Verteidiger jetzt Agenten, Programme, die eine Aufgabe selber zu Ende bringen, statt nur zu antworten. Ich orchestriere sie, denke voraus, verteile die Aufgaben, greife ein, wenn einer falsch steht. Je besser ich das mache, desto seltener muss ich hechten. Um diese Position geht es in diesem Buch, und du brauchst dafür kein Tor.

Wie weit ich es mit dem Programmieren gebracht habe: ein Java-Kurs, in einem Medieninformatik-Studium, das ich für den Fußball abgebrochen habe. Ich schreibe keinen Code. Aber ich verstehe inzwischen, was Code kann, was ungefähr dahinter-

Vorwort, Seite 6

liegt und was man damit bauen kann. Mehr brauchte es nicht. Ein guter Teil dessen, was in meiner Firma und in meinem Haus läuft, läuft heute durch die KI.

Angefangen hat dieses Buch als Memo. Genauer als zwei. Und je mehr ich mit Leuten redete, desto klarer sah ich, wie wenige mitbekommen, was gerade passiert. Es erzählt ihnen auch kaum jemand, der es selbst jeden Tag macht. Inzwischen bekomme ich aus der Firmengruppe, zu der wir gehören, so viele Fragen zu KI, dass ich den ganzen Tag nichts anderes machen könnte. Dabei führe ich eine Handschuhfirma. Irgendwann war klar, ich schreibe die Antworten auf. Einmal, ordentlich, für alle.

Eines noch, bevor du weiterliest. Die Angst ist nicht weg, und ich will sie auch nicht wegschreiben. Sie ist Respekt. Im Juni 2026 zwang eine Anordnung der US-Regierung einen Hersteller, seine stärksten KI-Modelle von einem Tag auf den anderen abzuschalten, weltweit, für alle. Zweieinhalb Wochen später hob sie die Anordnung wieder auf. Ich bewerte das nicht. Ich lese nur ab, dass es hier um mehr geht als um ein neues Programm.

Dieses Buch ist kein Handbuch. Keine Promptlisten zum Nachtippen, keine Toolvergleiche, kein Glossar. Handbücher gibt es genug, und sie veralten schneller, als man sie drucken kann. Was du findest, sind Geschichten. Aus KEEPERsport, einer Firma mit vierzig Leuten, die Torwartprodukte verkauft. Und aus unserem Zuhause, wo dieselbe Technik längst am Küchentisch sitzt, ein Agent betreut die Schularbeiten der Kinder und dreht manchmal den Fernseher ab. Erst, warum sich alles ändert. Dann, wie ich mit der Maschine arbeite. Und zuletzt, was du selbst daraus machst.

Geschrieben habe ich es für jeden, der auf die andere Seite springen will und verstehen will, was da passiert, ohne ein Handbuch zu lesen. Ob du fünfzehn bist oder fünfundfünfzig, ob du noch zur Schule gehst, im Verkauf sitzt oder eine Firma

Vorwort, Seite 7

führst, spielt keine Rolle. Die wenigsten setzen sich von allein hin. Genau deshalb habe ich das hier aufgeschrieben. Machst du weiter wie bisher, oder fängst du an?

Du musst nicht technisch sein. Du musst bereit sein.

Trau dich.

Akt 1, Seite 8

Akt 1. Hinsehen.

Das Reden ist laut. Das Tun ist leise.

Kapitel 1, Seite 9

1. Die unsichtbare Disruption

Ein Golfplatz südlich von Wien, ein Samstag im März 2026. Eine Runde Golf, vier Stunden Zeit, und irgendwann reden zwei Männer über ihre Arbeit, so wie das auf dem Platz eben passiert. Ich erzähle, woran ich gerade sitze. Claude, OpenClaw, zwei KI-Werkzeuge, deren Namen auf diesem Platz vermutlich noch nie jemand ausgesprochen hat, und ein Agent, der nachts Dinge erledigt, die ich morgens nur noch durchschaue. Ich bin voll drin. Ich baue, und ich kann nicht aufhören, davon zu reden.

Der andere ist Software-Entwickler. Seit Jahrzehnten, ein sauberer Mann seines Fachs. Er hört zu, nickt, und sagt dann den Satz, den ich seit zwei Jahren in Varianten höre. Jede Zeile Code schreibe er selbst. Ein paar Junior Developers in seiner Firma hätten es mit dieser KI versucht, herausgekommen sei unbrauchbares Zeug. „Das“, sagt er und steckt den Driver zurück in die Tasche, „das wird sich nie durchsetzen.“

Gleicher Beruf wie ein Freund von mir. Nennen wir ihn Florian. Florian schreibt mir ein paar Wochen davor eine Nachricht, in der er seine eigene Firma seziert. Er selbst sei mit diesen Werkzeugen inzwischen beim Vielfachen seiner früheren Leistung. Seine Leute, in derselben Firma, an denselben Aufgaben,

Kapitel 1, Seite 10

bei vielleicht dem Eineinhalbfachen. Am Ende der Nachricht steht ein Wort. „Frustrierend.“

Zwei Entwickler. Dasselbe Handwerk, dieselben Werkzeuge liegen für beide bereit. Der eine ist überzeugt, das Ganze sei eine Mode, die vorbeigeht, und schützt damit ein Können, dessen Wert gerade fällt. Der andere zählt in seiner eigenen Firma den Abstand zwischen sich und seinen Leuten und findet kein Wort dafür außer frustrierend. Die zwei leben nicht in verschiedenen Branchen. Sie leben in verschiedenen Welten, ein paar Monate auseinander.

Angst machen will ich dir nicht. Ich will dir zeigen, warum du nichts siehst. Was ich sehe, hat kein Bild.

Die Fabriken der industriellen Revolution hatten Schornsteine, den Rauch sah man von weitem. Das Internet, an das ich mich gut erinnere, hatte ein Modem, das sich mit diesem Geräusch einwählte, und einen Computer, der so teuer war, dass ihn nicht jeder hatte. Man konnte auf die Veränderung zeigen. Man sah sie kommen.

Diese hier läuft in einem Browser-Tab. Sie macht kein Geräusch. Sie steht in keiner Lagerhalle. Sie passiert nachts, während ein Agent eine Aufgabe abarbeitet, und am Morgen liegt das Ergebnis da, und keiner hat etwas gesehen. Du kannst neben einem Menschen sitzen, der seit Monaten anders arbeitet als du, und es nicht merken.

Zweimal habe ich in den letzten zwei Jahren innegehalten und aufgeschrieben, wo ich mit der Sache stehe. Eigentlich nur für mich, um den Stand festzuhalten, bevor er sich wieder verschiebt. Und dann habe ich beide auf LinkedIn gestellt, denn so hält man das heute fest, etwas für sich behalten, öffentlich, vor ein paar tausend Leuten. Ich nenne die zwei Texte meine KI-Memos. Beide auf Englisch, weil meine Leser auf LinkedIn nicht nur in Österreich sitzen. Du wirst sie durch dieses Buch hin-

aus Kapitel 3, Seite 26

Grafik: Der Weg zu hundert Millionen Nutzern. Derselbe Meilenstein, zwei Geschwindigkeiten. Instagram brauchte für hundert Millionen Nutzer zweieinhalb Jahre, ChatGPT zwei Monate. Eigene Darstellung. Instagram-Meilensteine und ChatGPT-Zahl (UBS/Similarweb) in den Endnoten.

Wir denken linear, weil unser Leben linear ist. Ein Schritt, noch ein Schritt, dreißig Schritte, dreißig Meter weit. Ray Kurzweil, der seit Jahrzehnten über exponentielles Wachstum schreibt, hat dafür ein Bild, das bei mir hängengeblieben ist. Dreißig lineare Schritte bringen dich dreißig Meter weit. Dreißig exponentielle Schritte bringen dich auf eine Milliarde Meter. Das ist fünfundzwanzigmal um die Erde. Hier verschätzen sich fast alle. Sie sehen die letzten zwei Jahre, rechnen geradlinig weiter und liegen damit dramatisch daneben.

Und es ist nicht nur das Tempo. Im ersten Memo steht ein Satz, der mir mit der Zeit wichtiger wurde als jede Zahl. Techno-

Drei Teile, sechzehn Kapitel

01 Hinsehen Diagnose

Was mit Büroarbeit gerade passiert und warum die meisten es nicht bemerken.

02 Verstehen System

Wie die Maschine funktioniert, was ein Agent ist, wo die Grenze zwischen ihr und dir liegt.

03 Machen Anwendung

Der erste eigene Agent, vier Anwendungen aus dem Alltag, und was danach kommt.

Fließtext von vorne bis hinten. Keine Checklisten, keine Kästen, keine Action Steps.

Martin Krenn am Schreibtisch mit dem gedruckten Buch, im Hintergrund ein Plakat mit den Worten Hinsehen, Verstehen, Machen.

Wer das geschrieben hat

Martin Krenn

Martin Krenn stand im Tor. Zwei Jahre davon als Profi, zweite Liga Österreich. Parallel baute er KEEPERsport auf, den Torwart-Spezialisten, seit 2001 online, heute vierzig Leute. Er baut noch immer.

Programmieren hat er nie gelernt. Gebaut hat er trotzdem, jeden Tag, seit die Maschine da ist. Bei KEEPERsport hat er ausprobiert, was davon in echter Arbeit hält und was nicht.

Er schreibt über das, was er selbst getan hat, nicht über das, was kommen könnte.

Vor dem Druck gelesen

Ein Augenöffner für viele, denke ich. Sollte jeder Unternehmer seinen Mitarbeitern und vor allem Führungskräften kaufen.
Genau das Buch, das ich meinen Abteilungsleitern in die Hand drücke. Praxisnah, klar und ohne Tech-Blabla.
Nach dem Lesen habe ich mir ein Testprojekt gebaut, ein leeres Mailkonto angelegt und einem Agenten Zugang gegeben. Genau der Schubs, den ich gebraucht habe.

> aus der testleserunde

Holen

Drei Exemplare von Trau dich, gestapelt auf einem Schreibtisch neben einer Tasse.

Das Buch liegt auf Lager und ist in wenigen Tagen bei dir. Oder in zwei Minuten, als Kindle.

19,90 €, Taschenbuch, 144 Seiten. Als Kindle 9,99 €, in Kindle Unlimited enthalten.

Mehrere Exemplare für Firma oder Team

Ab zehn Stück gilt ein fester Mengenpreis. Bestellung läuft über mich, nicht über Amazon: du bekommst ein Angebot und eine Rechnung.

ab Stückpro BuchNachlass
1016,50 €11,3 %
2515,50 €16,7 %
5014,50 €22,0 %
10014,10 €24,2 %

Ab 100 Stück bleibt der Preis gleich. Keine Umsatzsteuer, ich bin Kleinunternehmer. Versand kommt dazu, nach Aufwand. Die Staffel gilt so, wie sie hier steht, sie ist keine Verhandlungsbasis.

Geliefert wird nach Verfügbarkeit. Was auf Lager liegt, ist in ein paar Tagen bei dir, größere Mengen kommen frisch aus dem Druck und brauchen ein bis zwei Wochen. Den Termin bestätige ich dir im Angebot, schreib deinen Wunschtermin einfach dazu.

Anfragen

Wie es angefangen hat

22:37
Claude

ich würde gerne ein buch mit dir schreiben

22. Mai 2026

Assessed project scope and identified key clarifying questions

Gerne. Bevor ich anfange zu spinnen, drei Fragen die alles andere klären:

  1. Worum geht es? Hast du schon ein Thema im Kopf, oder sollen wir das gemeinsam finden? Naheliegende Kandidaten aus deinem Kontext: AI als Unternehmer-Werkzeug, Goalkeeping als Business-Metapher, 25 Jahre KEEPERsport, Product Architect Philosophie. Oder etwas ganz anderes.
  2. Für wen? Gründer, Torhüter, breites Publikum, internes Manifest für KEEPERsport, dein zukünftiges Ich?
  3. Welches Format? Klassisches Buch (200+ Seiten, Verlag), Essay-Sammlung, Kurzbuch (80 bis 120 Seiten, self-published), digitales Manifest, oder Serie auf Substack mit späterer Buchbindung?

Sobald ich das weiß, schlage ich Struktur, Arbeitsmodus und Pilotkapitel vor.

Damit hat dieses Buch angefangen.

22. Mai 2026, 22:37. Drei Monate später war es gedruckt. Die Seite steht so auch im Buch, ganz hinten.